Österreich hat Leftshift One auf dem Schirm

Leftshift OneLesezeit: 7 Minuten

Die Firma enliteAI nimmt Leftshift One in die AI Landscape Austria auf. Das Update v2.0 zeigt: Immer mehr Unternehmen in Österreich beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz.

Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Gründer von AI Austria, stellt mit seinem Team seit Oktober 2017 in einer eigens angefertigten Visualisierung die österreichischer AI-Landschaft dar. Dazu gliedert die Grafik alle heimischen AI Firmen und Institutionen nach ihren Eigenschaften und Spezialgebieten.EnliteAI wurde mit dem Ziel gegründet, ein Full Service Provider im Bereich Artificial Intelligence (AI) zu werden. Wasners Unternehmen erkennt darin nach eigenen Worten die bedeutendste technologische Entwicklung unserer Zeit. Die AI Landscape Austria ist ein hilfreicher Überblick und ein wichtiger Schritt, um den Fortschritt in diesem Bereich zu unterstützen und voranzutreiben.

What's new?

Das jüngste Update verfeinert die Gliederung weiter. Die Darstellung umfasst nun in einem eigenen Bereich für Startups und Unternehmen. Außerdem bildet ein separater Abschnitt das erweiterte AI-Ökosystem Österreichs ab. Darunter fallen Forschung, öffentliche Einrichtungen, Non-Profit-Organisationen aber auch Medien, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen. Auch drei der größten und wichtigsten Events der Branche finden mittlerweile Erwähnung.Leftshift One findet sich fortan in der Kategorie “Productivity” wieder. Als Startup mit Umsetzungserfahrung forschen wir darüber hinaus aber auch selbst. Speziell im Bereich “Language & Text” blicken wir mit unserem deutschen Sprachverständnis auf einen beachtlichen technologischen Erfolg.Die AI Landscape v2.0 offenbart zudem einige bemerkenswerte Entwicklungen am heimischen Markt. So nimmt die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz sowohl in Breite als auch Tiefe deutlich zu. Weiters geht der Trend bei AI-Modellen klar weg von Drittanbietern wie Google oder IBM. Immer mehr Startups und Unternehmen designen und trainieren ihre eigenen Lösungen, wie beispielsweise Leftshift One.Auch für Investoren wird Künstliche Intelligenz immer attraktiver. Mit eQventure,Venionaire undIECT haben bereits drei große Player in Österreich Fuß gefasst. Der am schnellsten wachsende Bereich war 2018 aber jener der Bildung und Forschung. Dringend notwendig, wie der steigende Engpass an Fachkräften zeigt.

AI Hotspot Steiermark

Mit der jüngsten Erweiterung der AI Landscape Austria wird auch deutlich, dass einzelne Regionen besonders stark vorpreschen. Die Steiermark führt dabei die Entwicklung deutlich vor Wien und Oberösterreich an. Das belegt auch die bereits seit Jahren hohe Forschungsquote. Ganze 5,16% flossen 2017 im Vergleich zur steirischen Wirtschaftsleistung in die Forschung. Damit steht die Steiermark auch europaweit am ersten Platz.Wie ein Leuchtturm ragt dabei seit vielen Jahren das Know-Center der Technischen Universität Grazaus der heimischen Forschungslandschaft hervor. Das im Jahr 2000 gegründete Zentrum ist die Referenz bei angewandter Forschung in Österreich.Renommierte Großunternehmen wie auch innovative Startups profitieren gleichermaßen von den Vorteilen des Standorts Steiermark. AVL gilt etwa im Bereich “Autonomes Fahren” als Vorzeigeunternehmen im Umgang mit Big Data und AI. Auch Tech-Riesen verlegen ihre Vorhaben wegen der guten Voraussetzungen in den Süden Österreichs. Wie aktuelle Jobausschreibungen zeigen, entwickelt Amazon seine Luftzustellung Amazon “Prime Air” unter anderem in Graz.Das Grazer Startup KML Vision revolutioniert mit seiner Plattform IKOSA die smarte automatisierte Bildanalyse. Solche Durchbrüche sind auch dank der Steirischen Wirtschaftsförderung möglich, die innovative Ideen mit Venture Capital unterstützt.

Was bringt die Zukunft?

Bisher fehlt eine ausformulierte bundesweite Strategie für das Thema Künstliche Intelligenz. Auch deshalb bemüht sich Leftshift One gemeinsam mit ausgewählten Experten wie dem Know-Center der TU Graz und mayermayer im Rahmen von AI Styria darum, Unternehmen, Startups, Politik und Bevölkerung zu vernetzen. Die erste regionale Folgeplattform von AI Austria dient neben der Entwicklung und Umsetzung auch der Forschung und Aufklärung.Wenig überraschend rechnet enliteAI fest mit einem weiteren Anstieg von Gründungen im Bereich Künstliche Intelligenz für das Jahr 2019. Immer mehr Investoren erkennen zudem den Trend und springen auf den Zug auf. Daher wird die Diversität und Qualität aller Voraussicht nach ebenfalls weiter zunehmen.

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